no 29er hype on this site, and glad about it :P

Hans Rey - A LIFE OF MOUNTAIN BIKE ADVENTURES - 25 Years of riding the World!

Hans Rey ist einer der bekanntesten Mountainbiker weltweit, ehemaliger Trial Weltmeister, Mountain Bike Hall of Fame Mitglied, Freeride Pionieer und Abenteurer. Seine neue Multi Media Präsentation umspannt seine Profi Karriere in Amerika bis zu den entlegensten und spektakulärsten Trials der Welt, seine “Wheels 4 Life” Hilfsorganisation und seine neuste Idee für den Sport, die sogenannten "Flowtrails".

Termin: Freitag den 4. Mai um 20:30 Uhr

Ort: SoWi Aula, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck

Ticketpreis: € 15,- zu kaufen vor Ort

Infos zu Hans Rey unter
www.hansrey.com

Noch Plaetze frei fuer die mc2alpin / Vertrider Big Mountain Week auf La Palma!

Cheers!
Komm mit uns im April zur legendären 7. Big Mountain Week auf La Palma... Keine Angst, gar nicht extrem, sondern auf den flowigsten Touren, die die schönste Singletrail Insel der Welt zu bieten hat. Für kurzentschlossene, gute Enduro und Allmountain-Biker sind noch Plätze an den beiden Terminen vom 10.-17. und 17.-24. April frei.

Wer punktgenau fit in die Saison starten und ganz viel Sonne, Natur und trockene Trails geniessen will - bei der BM Week klappt es garantiert!
Detaillierte Programminfos hier.

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Den Flyer zu BM Week gibt es hier zum download: 060212_mc2alpin_lapalma_web_xs

Preisinfos und Buchung
bei unserem Alpin-Reisebüro-Partner mc2alpin.at hier

Euch allen weiterhin eine gute Zeit und hoffen wir dass der Schnee bald schmilzt. Hier in den Alpen liegt noch mehr als genügend.
Ride on,
Christoph Malin
Vertriders.com

Midwinter Bike Festl - Revue

Während viele andere letzten Samstag am Bergisel froren oder wie Vertrider Häuptling Christoph mit Grippe im Bett lagen, hatten wir es fein warm im Cafe DeCentral. Das Motto für unser Midwinter Bike Festl mit Film-Premiere: Schwer + Steil statt Air & Style.

Beim Feiern dabei waren die üblichen verdächtigen Freunde nicht nur der Innsbrucker Bike Szene. Bei Bayrischem Menü, Weisswurst, Radi, Brezn und Bier, gab es um halb elf dann auch endlich den erwarteten Film.

Der Directors-Cut von Filme-Macher Hannes Mair (Alpsolut.com) ist mit 13 Minuten fast vier Minuten länger als die Webversion und hat einige interessante Szenen zu bieten, die im gestrafften Internetleben keinen Raum mehr fanden, z.B. der Beinah-Absturz von Christof's Rad. Überhaupt war der Film auf der grossen Leinwand noch mal eine verstärkte Erfahrung, wo auch der Sound über die Disco-Anlage gut aufgetrumpft hat.

Kein zerstörtes Mobiliar, keine Nachbarschaftsklagen, keine Ausfälle, die Kaution wieder komplett retour bekommen, und - trotzdem eine gute Party. Also bis zum nächsten Mal, wenn es dann heisst: Schwer UND Style!

Euer VertriderTeam



Neues Vertrider Video Live UND Midwinter Bike Festl, 4.2.2012, Cafe DeCentral, Innsbruck

Hallo allerseits,

unser neues
Vertrider Big Mountain Video powered by VAUDE ist online!

Bildschirmfoto 2012-01-27 um 01.59.44

Direkter Link: Vaude Vertrider Big Mountain Video

Das gehört anständig gefeiert
, deshalb laden wir zum

MidWinter BikeFestl


mit Vertrider Film schauen... Um ihren Beitrag zur lokalen Bikekultur zu leisten, laden die Innsbrucker Vertrider zu einem feinen Abend mit Film Schauen ins DeCentral ein. Dank der Unterstützung des Bergsport-Sponsors VAUDE konnten wir eine neue, packende BigMountain Vertride Story mit ungewöhnlichen Filmtechniken produzieren. Wir freuen uns sehr darauf den neuen Vertrider Film mit euch auf grosser Leinwand zu teilen!!

Wann:
Samstag 04.Feber 2012

Wo:
Cafe DeCentral, Hallerstraße 1, Innsbruck (direkt bei Mühlauer Brücke)

Einlass
20 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr

Eintritt frei
, Beisl-typisches preiswertes Getränke- und Speiseangebot

Ride on
Christoph Malin und das Vertrider Team
Vertriders.com

Ueber die Lust am Panorama - ein kleiner Ratgeber

Axel hat es beim "Rund-um-Blick" schon angedeutet...

Moderne Smartphones wie das iPhone oder die Vielzahl der Androiden sind durch Panorama-Programme / Stitching Assistenten zu perfekten Drive-by-Panorama Geräten geworden. Und: Sie sind einfach immer dabei.

Clevere Apps wie der Klassiker "Pano" fürs iPhone erlauben in wenigen Schritten schnell durchaus ansehnliche Panoramas zu stitchen, und in weiterer Folge damit die (Social) Media Channels zu feeden. Oder die im-Tal-gebliebenen zu ärgern. Nichts sekiert die armen Bürokollegen mehr, als im Zeitausgleich ein frisches Panorama vom soeben errungenen Gipfelsieg zu senden. Damit macht man sich Freunde. Lustig ist auch das "Ratespiel: Hhm, auf welchem Gipfel steht ich denn heute, Herr Kollege?" Recherchekönige machen sich einen Spass daraus, mit etwas Geduld und Bergwissen von einem Panorama über einen Vergleich mit Google Earth herauszufinden, wo, und in welche Blickrichtung es aufgenommen wurde.

Ein angenehmer Nebeneffekt moderner Smartphones mit Geotagging: Am Ende der Saison sieht man auf der Google-Weltkarte mit roten Stecknadeln sehr schnell wo man überall Panoramafotos aufgenommen hat (iPhone).

Das Panorama - die moderne Postkarte

ischgl

Mit soviel Spass bei Erstellung und Betrachtung fällt es auch nicht weiters ins Gewicht, dass alle Smartphone Panorama Apps die native Auflösung der bordeigenen Kameras zwar fürs Stitching nutzen, aber nicht für die Ausgabe. Wer also mit einem aktuellen iPhone mit 8 MP Kamera bei 4 Einzelbildern auf ein 32 MB Panorama hofft, wird enttäuscht.

Smartphone-Panoramas werden - durch den begrenzten Speicher der mobilen Geräte - für die Ausgabe und lokale Speicherung leider stark verkleinert. So dampft zB Pano drei iPhone4 Querformat Einzelbilder in seinen Quer- oder Hochformatpanoramas auf durchschnittlich 800 bis 870 Pixel Höhe (je nach Beschneidung) und rund 3100 Pixel Breite bei 72dpi aus. Das ist nicht sonderlich viel, aber fürs Web und kleine Prints reicht es allemal.

Was gibt es zu beachten?

Wer mit aktuellen Smartphones feine Berg-Panoramas schiessen will, sollte ein paar einfache Tipps beherzigen - dann steht einem Erfolgserlebnis nichts im Wege:

- Sonne im Rücken

Smartphone Kameras sind mit Gegenlicht meist schwerst überfordert - helle Bereiche "fransen" aus. Daher besser die Sonne im Rücken! Ausnahmen sind Sonnenunter- oder Aufgänge, wo die Sonne durch den niedrigen Winkel am Horizont noch stark abgeschwächt ist. Dennoch ist mit Linsenreflexen oder unschönen sonstigen Effekten zu rechnen.

- Frühes oder spätes Licht

Nie um die Mittagszeit Panoramas schiessen. Das Licht ist grell, und die Landschaft hat kaum Schattenzeichnung - die ihr Tiefe und Räumlichkeit geben. Deshalb entweder in der Früh, oder am späten Nachmittag bis in den Abend hinein das schöne Licht nutzen. Feinste Jahreszeit ist der Herbst, wo man fast den ganzen Tag über ein weiches Licht, viel blauen Himmel und lange Schatten geniessen kann.

- Kamera immer schön waagerecht halten, Horizont nicht kippen

Stitching Programme wie "Pano" erlauben jederzeit einen Überblick über das gerade gemachte Foto und das nächste. So sieht man gut, ob man zwischen zwei Aufnahmen aus Versehen den Horizont kippt, weil man die Kamera schief hält.

- Panorama fertig und Horizont schief?

Geht gar nicht. Besser noch ein mal neu machen - es gibt nichts unansehnlicheres als ein Panorama, bei dem der Horizont gebogen oder schief ist. Tipp: Im Notfall später mit Adobe Photoshop und der Funktion "Transformationen -> Distortion" korrigieren.

- Verwackeln, nein danke!

Wer öfter zu später Stunde bei Sonnenuntergang noch Panoramas schiesst, sollte sich ein Ministativ für das Smartphone anschaffen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln.

Und die Profis?

Panorama-Stitching ist im Profibereich ein Fass ohne Boden, Zeit und Rechenaufwändig, die Möglichkeiten sind endlos - die Datenmengen aber auch. Anders als Smartphone Apps arbeiten Klassiker wie AutoPano Pro oder PTGui mit nativer Auflösung aktueller DSLRs und deren Ausgabeformate wie JPG, RAW usw. Dabei entstehen schnell mal Pixelmonster mit 300 MB oder mehr Grösse (Gigapixel-Panoramen), und selbst aktuelle Quadcore Maschinen sind bei der Dekodierung und beim Stitching derselben nach wie vor gut gefordert. Ganz zu schweigen von VR-Panoramas (ebenfalls zB mit Autopano oder PTGui zu erstellen), wo über Robotergestütztes oder manuelles Mosaik-Stitching mit 13 oder mehr Kacheln zumeist sphärische Panoramen entstehen, in denen sich der Betrachter per Flash-Viewer drehen, oder nach oben und unten schauen kann.

In diesem Sinne - ein gutes Jahr 2012 und viel Spass beim 360 Grad Rundumblick!
Christoph Malin
Vertriders.com

PS: Pano Nerds oder solche die es im Alpin-Bereich noch werden wollen, sei die Seite Alpen-Panoramen.de nahegelegt, über 11000 Bergpanoramas, mit umfangreichen Gipfelbeschriftungen und einer interaktiven Panoramaverlinkung warten auf euch! Top für die Recherche und neue Projektideen ;)

Der Rund-Um-Blick

"Wenn man in den Bergen wohnt, sind die Gipfel das Ziel". Denn was hat der Gipfel, was das Tal nicht hat? Die Aus-, Fern-, und Weitsicht, den Überblick, den Rundblick und das gesamte Panorama.

Das Jahr war gewaltig, der Herbst noch besser. Jetzt oder nie ist die Chance, sie zu bringen, die Panorama-Bilder. Andere machen einen Rückblick. Und diese modernen Telefone mit Kamera sind vielleicht nicht geeignet für den Covershot, Baby, aber sie sind genial für die schnelle Panorama-Fotografie, quasi im Vorbeifahren.

Noch einen Vorteil hat es übrigens, auf einem Gipfel zu stehen: Man hat das Beste gerade noch vor sich - natürlich nur, wenn man sein Bike dabei hat. Gipfelabfahrten regieren!

Neues Jahr, neue Gipfel, neue Trails, neues Glück!
Rock it,

Axel
und das Vertrider-Team



Photo Credit:
Sylvia Leimgruber

Der Bueffelelefant

Die Big Five sind das Ziel der Großwildjäger in Afrika: Elefant, Nashorn, Büffel (das Tier, nicht die Nationalität), Löwe und Leopard die angesagten Trophäen. Toller Sport, tolle Wohnungsdekoration! Wir sind keine Jäger, wir sind Mountainbiker, wir besteigen Berge, wir haben trotzdem unsere Big Five. Es sind die großen Bike-Berge, die Klassiker um Innsbruck, es müssen nicht genau fünf, können auch mehr sein, man schafft sie selten alle in einer Saison.

Aber in diesem ewigen Herbst geht noch einiges. Diesmal der Elefant der Berge. Oben Elefant, unten Büffel. Der Gipfel ist schwer, groß, lang, grau, rund, runzelig. Unten im Latschengürtel warten die harten Huftritte eines Büffels.

Das Vertrider Team ist fast vollständig angetreten. Beim M-Preis in der morgendlichen Kälte hat es die Ruhe weg. Noch haben wir keine Lampen dabei, die Mission lautet schnell und leicht, und vor der frühen Dunkelheit wieder zurück. Die Sonne wärmt unglaublich bei der Auffahrt, es gibt viel zu erzählen, ein Bilderbuch-Sonntag eben, aber ohne Kaffee, ohne Schlag und Torte. Fast kein Mensch ist mehr unterwegs, nur ein paar Burschen steigen auf eine Hütte auf, Geburtstag feiern. Ein rüstiger Mann schleppt grinsend ein Bierfass hoch.

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Als man gerade denkt, wie sich der Weg doch wieder zieht, rückt auch schon das Gipfelkreuz ins Blickfeld. Es ist für den mächtigen Gipfel eigentlich zu klein, es steht schmächtig, real-sozialistisch da, nicht mal richtig gerade. Aber dieses Fernsicht-Panorama rundherum! Wenn die Sonne nicht schon zwei-Finger breit über den Bergen stehen würde, blieben wir noch eine Weile hier oben und würden die Aussicht genießen. Ich erinnerte mich nicht mehr, warum wir das letzte Mal so lange für die Abfahrt gebraucht hatten, 2000 Höhenmeter wird man wohl noch bis zur Dunkelheit abtrialen können?

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Das Fahren auf der rauen, schrumpeligen Elefantenhaut vom Gipfel ist aber nicht schnell, zumindest nicht geschenkt. Doch wieder ein ehrlicher Kampf, über stumpfen Fels und Geröll, oben ist Steinwüste, man versenkt sich langsam in einem spektakulären Kessel. Es gibt nur einen Ausgang, durch den steilen Latschengürtel. Die große Schlüsselstelle war auch wieder da, leider keine Muße. Überhaupt, dieser Wahnsinns-Trail hatte eigentlich etwas Besseres verdient, als ihn vor der drohenden Dunkelheit herunterzuhetzen.

Im weiteren Teil des Latschengürtels stehen wir etwas lose auf den Bikes. Eile macht hier nicht schneller. Wir holen uns noch ein paar Büffeltritte in den Latschen und landen endlich auf dem sanften Sattel, wo wieder normale Lärchen stehen.

Jetzt kehrt zum Glück etwas Ruhe ein, zur Not könnte man jetzt den Forstweg rollen, aber wer will das schon, wenn jetzt doch der große Flow bevorsteht. Und dann geht’s dahin, mit Idealgefälle, ein Traum. Der Dunkelheit fast ein Schnäppchen geschlagen, wir nehmen alles mit, sogar die Klammdurchfahrung unten. Auf den letzten Metern erst wird es so schummrig, dass wir manchen Stock oder Stein übersehen. Bei der Einfahrt ins Dorf unter den ersten Laternen scheint der Himmel plötzlich pechschwarz.

Big Ride, Big Adventure, Big Day. Highlight. Getrialt und geballert, doch der Büffelelefant bleibt wie immer unberührt stehen. Nicht wie bei den Großwildjägern.

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hier.

Axel Kreuter
Vertrider-Team

Vertrider Film powered by Vaude

Für das Vertriden, dem Mountainbiken auf Steigen im hochalpinen Gelände, gibt es keine Bühne, keine Wettkämpfe und selten Zuschauer. Dank der Unterstützung unseres Bergsport-Sponsors Vaude konnten wir jetzt einige Aktionen filmen, damit das Abenteuer Vertriding auch einem breiterem Publikum zugänglich wird.
Und um das große Bergpanorama und die Steilheit der Wandersteige noch besser in Szene zu setzen, haben wir zusätzlich zu Bodenkameras die Perspektive aus der Luft gesucht und einen Multirotorcopter, eine Drohne, fliegen lassen.
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Im Gschnitztal am Alpenhauptkamm fanden wir den perfekten Gipfel für dieses Vaude-Filmprojekt: Ein einsamer, wunderschöner Gipfelaufbau mit gewaltigem Panorama, ein technisch anspruchvoller Weg direkt vom Gipfelkreuz, steil bergab zwischen Felstürmen und über Schotterreisen.
Der kreative Extremsport-Filmer
Johannes Mair hat bei diesem ambitionierten Projekt die Regie übernommen. Für die Luftaufnahmen konnten wir die professionellen Flug- und Filmspezialisten, Sascha Helle (Flightcopter.tv) und Jochen Schmidt (General-View) gewinnen. Das Fliegen des kleinen Helikopters mit 6 Rotoren und die koordinierte Steuerung der schwenkbaren HD-Kamera in der ungewohnten Höhe forderte dem Filmteam einiges ab.
Abgerundet wird die Alpengipfel-Aktion mit Verfolgungsaufnahmen aus der Luft auf flowigen, schnellen Wegen und anspruchsvoller Trialerei aus einer Kranperspektive. Genug Material also für einige Minuten packende Bigmountain-Vertrider-Aktion. Auch wir sind schon extrem gespannt auf den Eindruck, den dieser neue Film mit den neuen, luftigen Perspektiven auf die Leinwand bringt.
Axel Kreuter

Vertrider-Team

Indian Summer I

'Die Seele eines Menschen kann nur so schnell reisen, als die Fuesse ihn tragen'. Indianisches Sprichwort

Der Herbst ist ein Bike-Karussell, das sich dreht, bis einem schwindelig wird. Am Abend erst, beim Bier, hat die Seele etwas Zeit, aufzuholen. Doch am folgenden Morgen geht es von neuem zu schnell. Mit Vertrider-Kollege Gerhard ziehe ich los auf die naechste Tour. Der naechste Berg, einer der 'Big Five', einer der grossen Bike-Klassiker Tirols.


Den Aufstieg ueber Almwiesen, Gestein und Latschenhaenge nehmen wir eher gemuetlich und lassen die Seele bis zum Gipfel nachkommen. Der Himmel ist stahlblau, die Sicht reicht weit bis zu den Dolomitengipfeln im Sueden. Ein Herbsttag mit Spaetsommerwaerme. Fast windstill am Gipfel und menschenleer. Ein paar Dohlen kreisen auf, stuerzen im Sturzflug herab, kreisen wieder auf, nur aus reiner Freude scheint es.

Etwas technisch startet die Abfahrt um den maechtigen Gipfelaufbau herum. Grobes Geroell liegt im Weg, laestig, aber wir sind etwas warmgerollt. Dann geht es zur Sache. Die beruechtigten Trialstellen, gehen sie wieder auf? Der 'Schnapper', der 'Stairway to Hell' und der 'Mind the Gap' stehen da wie eh und je, und zeigen ihre haessliche Zunge.

Nichts ist aber auch nur ein bisschen leichter geworden, die Erinnerung der letzten Befahrung hilft etwas, der benoetigte Fokus aber ist jedes Mal wieder genau gleich, wird nie kleiner. Sich trotzdem etwas Zeit lassen hier oben, mit dieser Aussicht, dann wieder der Fokus, auf die felsigen Absaetze. Die Seele ist ganz da. Aber Ja HEEEH, sie gehen auf, wieder, diese Trialstellen mit Fratze. Alles gelingt an so einem Tag, sogar die Fotos mit der kleinen Kompaktkamera. 10 mal auf den Ausloeser gedrueckt - 15 gute Shots.

Erst weiter unten hinter dem Gratweg im Latschenguertel gehen die Bremsen richtig auf. Es gibt noch Termine am Abend, Damen laesst man nicht warten. Jetzt gibt es kein Halten mehr. Fahrtwind im Gesicht, Gas, Gas, Gas. Viel schneller als jemals Fuesse tragen koennten, keine Chance fuer die Seele. Auch die gluehenden Bremsscheiben sind am Limit, wie unsere Handgelenke und Oberschenkel. Aber Hurrraa!

Auf dem Weg zurueck zum Parkplatz geben wir der Seele schliesslich wieder eine Chance. Wir rollen nicht einfach so herunter zur Bundesstrasse (Gerhard hat auch seinen Stolz), sondern treten und schieben noch ein paar Gegenanstiege ueber den Wald und Wiesenweg. Auch um sicher zu gehen, dass wirklich der letzte Saft aus den Waden gezogen wird. Wer will schon mit ueberfluessiger Energie ins Auto steigen?




Axel Kreuter
Vertrider-Team

Liteville 301 Vertrider Edition

Das 301 von Liteville ist für einen extrem breiten Einsatzbereich entwickelt worden. So erringt beispielsweise der 24h-Spezialist Thomas Widhalm auf dem gleichen Liteville 301 Rahmen einen Erfolg nach dem anderen, mit dem auch wir auf unseren Extremtouren "unfahrbare" Berge bezwingen. Gut zu wissen, dass man beides könnte, auch wenn man nicht unbedingt muss.



In gemeinsamer Entwicklung und Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker
Vertrider Team und Christoph Malin bietet nun Thomas Forstmair vom österreichischen Liteville Importeur tf-bikes eine limitierte Serie von Komplettbikes des Liteville 301 in unterschiedlichen Aufbauvarianten für Freunde der Extrem-Vertikalen an.

Christoph Malin, Herausgeber und Gründer von
Vertriders.com freut sich über die Kooperation: "Eine für Fans erhältliche Vertrider Edition unserer Liteville Bikes war mir schon immer ein grosses Anliegen - die 301 Vertrider Edition ist der erste Schritt, und preislich auch noch extrem scharf kalkuliert. Mit Thomas Forstmayr haben wir einen kongenialen Partner gefunden, der mit Herz und Seele beim Thema ist, selbst hervorragend fährt und Vertriding lebt. Ausserdem hat Thomas beim Thema Komponenten eine enorme Kompetenz, weil er selbst alles testet und ausprobiert. Die Ausstattungsvarianten der 301 Vertrider Edition sind aus einem Guss und werden auf Big Mountain Tour das leisten was man sich davon erwartet: Top Funktion bei hoher Verlässlichkeit." 

Die Bikes gibt es neben dem bekannten Schwarz Eloxal auch im dezenten Works Finish (Alu natur gebürstet). Als besonderes Schmankerl wird eine geringe Stückzahl in einer Eloxal-Sonderfarbe exklusiv ebenfalls in der Vertrider Edition aufgelegt, mehr dazu bei Verfügbarkeit - zusätzliche Infos findet ihr auf
www.tf-bikes.at.
Optional bekommt jeder Käufer die Option auf ein exklusives Fahrtechniktraining mit den Vertridern!

Die 301 Vertrider Edition Bikes kommen samt ordentlichem Preisvorteil in
vier unterschiedlichen Aufbauvarianten, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist!

Entweder mit
- kompletter Shimano XTR in der Trail-Version, zB eigens angefertigtem TF XTR-Bashguard und Rock Shox Reverb Remote (€ 5.888,-)
- mit XT und Formula The One (€ 4.888,-)
- kompletter SRAM X.0 (€ 5.333,-)
- oder der SRAM X.9 (€ 4.666,-)
immer in Kombination mit den bewährten, leichten und haltbaren Syntace Parts, handeingespeichten Panchowheels Notubes Laufrädern mit DT Swiss Naben, limitierten Liteville-Carbonsätteln vom Ergonomiespezialisten SQ-lab und Schwalbe-Reifen nach Wahl.

Neben dem exklusiven (aber auch auf Wunsch ablösbaren) Vertrider-Schriftzug am Oberrohr gibt es noch eine weitere Besonderheit: die Bikes werden mit wahlweise 140 bzw. 160mm Heckfederweg immer mit mehr Hub an der Front kombiniert (Fox 36 Talas mit 160 oder 180mm, bzw. Rock Shox Lyrik mit 170mm), um für eine noch entspanntere Sitzposition, mehr Laufruhe und Reserven bergab ohne Nachteile bergauf zu sorgen.

Da eine Probefahrt bei so einem Geschoss eigentlich selbstverständlich sein sollte, kann man sich im
TF-Testcenter und bei den Testevents vorab selbst bei einer ausgiebigen Probefahrt überzeugen.

Die Liteville 301 Vertrider Edition ist ab sofort neben den Individualaufbauten nach Kundenwunsch bei allen Liteville-Vertragshändlern in Österreich (siehe Händlerliste auf
www.tf-bikes.at) erhältlich.

Weiterhin eine gute Saison wünscht
Christoph Malin
Vertriders.com

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